Die marokkanische Margerite ist eine pflegeleichte, mehrjährige Blütenstaude, die mit ihren strahlenden weißen Blüten und mit dem silbrig-grünen Blattwerk mediterranes Flair in den Garten bringt. Ursprünglich – wie der Name schon sagt, kommt die Pflanze aus Nordafrika, zeichnet sich durch ihre außergewöhnlich lange und üppige Blühfreude aus. Von Frühling bis in den Spätsommer hinein zeigt sie ein beeindruckendes Blütenmeer.
Der Standort sollte vollsonnig sein mit einem gut durchlässigen Boden, da Staunässe unbedingt vermieden werden sollte. Die Pflanze ist winterhart, doch wenn bei uns lange Zeit die Temperaturen unter Minus 10 Grad sinken, schütze ich sie mit Laub und Tannenreisig. Die marokkanische Margerite ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern auch eine wertvolle Bienen- und Insektenweide. Dank ihrer Trockenheitsresistenz muss sie nur bei längeren Trockenperioden gegossen werden. Die Pflanze ist ideal für sonnige Steingärten, kann aber auch im Kübel gepflanzt werden.
Durch das Ausputzen von verwelkten Blüten werden neue Triebe angeregt, Doch auch der Rückschnitt im Frühling und Herbst ist wichtig für die Vitalität und Blühfreudigkeit der Pflanze. Der Frühjahrsschnitt erfolgt, sobald kein starker Frost mehr zu erwarten ist. Dann werden abgestorbene Pflanzenteile bis auf etwa 10 bis 15 cm gekürzt und gedüngt. Im Sommer wird die Pflanze regelmäßig ausgeputzt. Im Herbst – etwa Mitte Oktober wird die Pflanze auf den Winter vorbereitet und wird auf etwa 20 cm gekürzt, kranke und beschädigte Pflanzenteile entfernt. Der Schnitt schützt vor Frostschäden und Pilzbefall während der kalten Jahreszeit. Mit diesem Schnitt-Rhythmus bleibt die Pflanze kompakt, gesund und blühfreudig und ist ein Genuss für jeden Hobbygärtner.